Prüfungsfragen: Controlling

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16. Aufgabe
Welcher Posten aus dem GuV-Konto des folgenden Unternehmens enthält keine Gemeinkosten?
guv.jpg
1. Steuern und Beiträge
2. Personalkosten
3. Provisionen
4. Allgemeine Verwaltungskosten
5. Betriebskosten
Antwort:

17. Aufgabe
Welche Kosten gehören zu den variablen Kosten? (siehe G+V Konto)
1. Gehälter für die Angestellten
2. Prämie für die Betriebsunterbrechungsversicherung
3. Aufwendungen für eine abonnierte Fachzeitschrift
4. Überstundenvergütung für Lagerarbeiter
5. Wartungspauschale für Heizungsanlage
Antwort:

18. Aufgabe
Ein Großhandelsunternehmen packt die Formel 1 Bonbons in drei verschiedene Verpackungseinheiten selbst ab.
Die Verpackungsmaschine benötigt beim Umstellen auf eine andere Verpackungseinheit jeweils Maschinenrüstzeit,
d. h., je häufiger die Maschine auf eine andere Einheit umgestellt werden muss, desto teurer werden die Verpackungskosten je Einheit.
Wie verändern sich die Kosten für das Abpacken der drei Verpackungseinheiten Formel 1 Bonbons mit dem Beschäftigungsgrad?
1. Als Gesamtkosten steigen die Verpackungskosten der drei Verpackungseinheiten degressiv, d. h. unterproportional variabel mit dem Beschäftigungsgrad, als Stückkosten nehmen sie ab.
2. Als Gesamtkosten steigen die Verpackungskosten der drei Verpackungseinheiten progressiv variabel, d. h. überproportional mit dem Beschäftigungsgrad, als Stückkosten nehmen sie zu.
3. Sie verändern sich als Gesamtkosten gleichmäßig mit dem Beschäftigungsgrad, als Stückkosten bleiben sie gleich groß.
4. Sie verändern sich als Gesamtkosten gleichmäßig mit dem Beschäftigungsgrad, als Stückkosten steigen sie ebenfalls gleichmäßig an.
5. Sie bleiben als Gesamt- und Stückkosten gleich.
Antwort:

19. Aufgabe
Die Steuern, Beiträge und Versicherungen in Höhe von 27.000,00 EUR sind Gemeinkosten und Fixkosten. Je verkauftem Kilo Bonbons werden sie mit 0,12 EUR in der Kalkulation veranschlagt.
Wie wirken sich diese Fixkosten bei Änderung des Beschäftigungsgrades auf die Stückkosten je Kilogramm Bonbons aus?
1. Der jeweilige Beschäftigungsgrad wirkt sich nicht auf den Fixkostenanteil aus, den der einzelne Artikel zu tragen hat.
2. Mit fallendem Beschäftigungsgrad verringert sich der Fixkostenanteil, den der einzelne Artikel zu tragen hat.
3. Mit fallendem Beschäftigungsgrad steigt der Fixkostenanteil, den der einzelne Artikel zu tragen hat.
4. Mit steigendem Beschäftigungsgrad bleibt der Fixkostenanteil, den der einzelne Artikel zu tragen hat, konstant.
5. Mit steigendem Beschäftigungsgrad steigt der Fixkostenanteil, den der einzelne Artikel zu tragen hat.
Antwort:

20. Aufgabe
Welche Werte aus der auf der vorherigen Seite abgebildeten Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich für die Kalkulation der Verkaufspreise des nächsten Jahres?
1. Bei einem Handlungsgemeinkostenzuschlag von 78 % und einem Kalkulationszuschlag von 95 % ergibt sich ein Gewinnzuschlag von 9,5 %.
2. Bei einem Handlungsgemeinkostenzuschlag von 82 % und einem Kalkulationszuschlag von 95 % ergibt sich ein Gewinnzuschlag von 9,5 %.
3. Bei einem Handlungsgemeinkostenzuschlag von 78 % und einem Kalkulationszuschlag von 95 % ergibt sich ein Gewinnzuschlag von 17 %.
4. Bei der Summe aller Selbstkostenpreise von 6.242.000,00 EUR ergibt sich ein Gewinnzuschlag von 80 %.
5. Bei einem Handlungsgemeinkostenzuschlag von 78 % und einem Kalkulationszuschlag von 95 % ergibt sich unter Berücksichtigung der Provisionen ein Gewinnzuschlag von 7 %.
Antwort:

21. Aufgabe
Ein Großhandelsunternehmen teilt ihr Sortiment in vier Warengruppen ein, die als Kostenträger Hauptkostenstellen genannt werden:
bab.jpg
Die Abteilung Verkauf ist nach diesen Warengruppen innerhalb der Hauptkostenstellen geordnet. Die Abteilungen Einkauf, Lager, Vertrieb und Verwaltung sind eigene Hilfskostenstellen.
Alle anfallenden Gemeinkosten werden nach einem Verteilungsschlüssel (bei Löhnen und Gehältern z. B. nach Lohnlisten) auf die Kostenstellen verteilt.
Als Zwischenergebnis dieser Kostenstellenrechnung ergibt sich im Betriebsabrechnungsbogen (BAB) folgendes Bild (in Tausend EUR) aus der Zusatzinfo
Wie funktioniert die abgebildete Kostenstellenrechnung?
1. Im BAB werden alle fixen Kosten erfasst und auf Kostenstellen verteilt.
2. Im mehrstufigen BAB werden Hilfskostenstellen auf die Hauptkostenstellen umgelegt.
3. Der BAB dient ausschließlich der Errechnung des Handlungskostenzuschlages je Warengruppe.
4. Der BAB dient der Kostenkontrolle der durch die Warengruppen verursachten Einzelkosten.
5. Die Warengruppe 3 verursachte die zweitniedrigsten Handlungsgemeinkosten.
Antwort:

22. Aufgabe
Ordnen Sie zu, indem Sie die Kennziffern von 3 der insgesamt 6 Aussagen zu den Stufen der Kostenrechnung eintragen.
1. Diese Kostenrechnung dient der Ermittlung der Bezugspreise.
2. Diese Kostenrechnung ermöglicht die Ermittlung des tatsächlichen Stückgewinnes.
3. Diese Kostenrechnung kontrolliert die Kosten am Ort ihrer Entstehung.
4. Diese Kostenrechnung erfasst die Kosten nach der Ursache ihrer Entstehung.
5. Diese Kostenrechnung setzt die variablen Kosten ins Verhältnis zum Wareneinsatz.
6. Diese Kostenrechnung dient der Trennung zwischen Aufwand und Kosten.
Antwort: Kostenträgerrechnung
Antwort: Kostenartenrechnung
Antwort: Kostenstellenrechnung

23. Aufgabe
Die Verkaufsabteilungeines Großhändlers legt folgende Übersicht für den letzten Monat vor (in EUR)
warengruppe.jpg
Die Verkaufsabteilung schlägt vor, die Warengruppe 1 aus dem Sortiment zu nehmen, da sie einen Verlust von 13.800,00 EUR verursacht hat. Was halten Sie von diesem Vorschlag?
1. Das Sortiment eines Großhandels sollte auch Verlust bringende Artikel beinhalten, wenn sie einen Anteil an den fixen Gesamtkosten tragen können.
2. Das Sortiment eines Großhandels sollte auch Verlust bringende Artikel beinhalten, wenn sie als Randsortiment zur Lieferbereitschaft und zur Befriedigung von Kundenwünschen beitragen.
3. Sollte die Situation sich seit Monaten so darstellen, dass die Warengruppe 1 Verluste bringt, ist dieser Vorschlag angemessen.
4. Die Verkaufsmitarbeiter sollten durch höhere Provisionen für die Warengruppe 1 dazu motiviert werden, dieser Warenart einen höheren Stellenwert einzuräumen.
5. Durch die Herausnahme der Warengruppe aus dem Sortiment ergebe sich ein höherer Gesamtgewinn.
Antwort:

24. Aufgabe
Ein Großhändler verkauft die Bonbonsorte „Formel 1 extra“ für gut betuchte Kunden zu X-mas zum Listenverkaufspreis von 18,00 EUR netto
einschließlich 2,00 EUR kalkuliertem Gewinn je Kilogramm. Der Bezugspreis und die variablen Kosten für Umfüllen und Verpacken je Kilogramm Bonbons betragen 12,00 EUR.
Wie viel Euro trägt jedes verkaufte Kilogramm Bonbons zur Deckung der fixen Kosten bei?
Antwort in EUR auf 2 Kommastellen:

25. Aufgabe
Ab dem wie vielten Kilogramm verkauftem Bonbons der Sorte „Formel 1 extra“ (siehe vorherige Aufgabe) wird der erste Gewinn erzielt,
wenn die fixen Kosten für diese Bonbonsorte 9.000,00 EUR betragen?
Antwort in ganzen kg:

26. Aufgabe
Mit wie viel zu verkaufenden Kilogramm Bonbons der Sorte „Formel 1 extra“ (siehe vorherige Aufgaben) hat das Großhandelsunternehmen kalkuliert, als sie 2,00 EUR Gewinn je Kilogramm annahm?
Antwort in ganzen Kg:

27. Aufgabe
Ein Einzelhändler als Kunde des Großhandels bietet dem Außendienstmitarbeiter Herrn Hinrich an, den gelieferten Bonbons statt wie sonst durch Banküberweisung mit einem Barscheck sofort zu begleichen.
Dafür möchte er aber einen Sondernachlass von 10 % auf den Rechnungspreis. Wie sollte sich Herr Hinrich verhalten?
1. Herr Hinrich sollte auf das Angebot eingehen, da er den Betrag sofort bei einer Bank bar abheben kann und die Rechnung dann ohne die Umsatzsteuer für die Autohaus Fritz KG noch einen Ertrag ergibt.
2. Herr Hinrich sollte auf das Angebot eingehen, da er dann den Betrag sicher und schnell bar hat; der Kunde könnte ja eine Überweisung unterlassen.
3. Herr Hinrich kann nicht auf das Angebot des Kunden eingehen, wenn es sich um einen Betrag handelt, der höher als 200,00 EUR ist, da die Bank nur bis zu diesem Betrag haftet.
4. Herr Hinrich kann auf das Angebot des Kunden eingehen, wenn er von der Bonität des Kunden überzeugt ist, es sich um einen größeren Auftrag mit Aussicht auf neue Bestellungen handelt
und Nachlässe von 10 % innerhalb seines Verhandlungsspielraums liegen.
5. Herr Hinrich sollte auf gar keinen Fall auf das Angebot eingehen, da er gesetzlich kein Skonto von über 3 % an einen Kunden gewähren darf.
Antwort:

28. Aufgabe
Neuen Kunden schickt die Autohaus Fritz KG mit der ersten Rechnung ein Formblatt mit dem Hinweis auf die einfache Zahlung per Einzugsermächtigungsverfahren.
Welchen Vorteil bietet diese Zahlungsweise der Autohaus Fritz KG als Gläubiger?
1. Durch die Einzugsermächtigung des Kunden per Unterschrift an die Autohaus Fritz KG können Beträge vom Girokonto des Schuldners eingezogen werden,
was der Beschleunigung des Zahlungseinganges dient.
2. Durch die Einzugsermächtigung des Kunden per Unterschrift an die Hausbank der Autohaus Fritz KG können Beträge vom Girokonto des Schuldners eingezogen werden,
was das Delkredererisiko vermindert.
3. Durch die Einzugsermächtigung des Kunden per Unterschrift an seine Hausbank kann diese ohne weitere Formulare Beträge vom Girokonto des Schuldners an die Autohaus Fritz KG überweisen.
4. Die Autohaus Fritz KG kann als Gläubiger durch das Einzugsermächtigungsverfahren nicht oder zu spät eingehende Zahlungen innerhalb von sechs Wochen anmahnen und einziehen.
5. Durch diese Art des Lastschriftverfahrens spart die Autohaus Fritz KG wegen des geringeren Bearbeitungsaufwandes Kosten für sonst zu gewährende Skonti oder Boni.
Antwort:

29. Aufgabe
Nachdem beim Einzugsermächtigungsverfahren mehrfach erhöhte Beträge oder Beträge vor Fälligkeit vom Girokonto der Autohaus Fritz KG eingezogen wurden, möchte sie nach Möglichkeit
regelmäßige Zahlungen auf Dauerauftrag umstellen. Für welche der folgenden Zahlungen ist der Dauerauftrag nicht möglich?
1. Abschlagszahlung an das Energieversorgungsunternehmen
2. Mietzahlung für Lagerräume
3. Zahlung der Telefonrechnung
4. Prämienzahlung der Betriebshaftpflichtversicherung
5. Zahlung für das Abonnement einer Fachzeitschrift
Antwort:

30. Aufgabe
Die Außendienstmitarbeiterin der Autohaus Fritz KG, Frau Frederikson, zahlt auf Geschäftsreisen häufig mit Kreditkarte.
Die Gebühr für die Kreditkarte wird von der Autohaus Fritz KG übernommen. Wie erfolgt die Abrechnung der mit Kreditkarte bezahlten Beträge?
1. Die Zahlungsempfänger erhalten die Beträge vom Kreditkarteninstitut, das dann die Beträge unter Abzug eines prozentualen Anteiles der Autohaus Fritz KG in Rechnung stellt.
2. Die Zahlungsempfänger sind verpflichtet, die Kreditkarten anzunehmen, obwohl sie das Kreditrisiko und einen prozentualen Abschlag des Preises tragen.
3. Die Zahlungsempfänger erhalten die Beträge unter Abzug eines prozentualen Anteiles vom Kreditkarteninstitut, das dann die Barzahlungspreise von Frau Frederiksons Konto abbucht.
4. Das Kreditkarteninstitut gewährt der Autohaus Fritz KG einen zinsfreien Kredit bis zur Abbuchung der Beträge vom Geschäftsbankkonto.
5. Frau Frederikson als Kreditkarteninhaberin erhält einen zinsfreien Kredit des Kreditkarteninstituts bis zur Abbuchung der Beträge von ihrem Konto,
wobei sie jedoch einen prozentualen Aufschlag auf die Barzahlungspreise der Zahlungsempfänger zu tragen hat.
Antwort: