AGP
 

Accelerated Graphics Port. Der AGP-Bus ist kein Ersatz für den PCI-Bus, sondern ein zusätzlicher, parellel existierende, einzelner Steckplatz für die Grafikkarte. Vorerst wird der neue Bus mit den üblichen 66 MHz des Systembusses getaktet und ist mit dem PCI-Bus verbunden. Die Bandbreite ist doppelt so hoch wie bei PCI (266 MByte/sec) und kann theoretisch in sogenannten 2xModus nochmals um das Doppelte gesteigert werden. Das bietet schon ordentliche Reserven für die 3D-Anwendungen der Zukunft.

Aktive Partition
 

Im Dos-Programm FDISK werden Festplatten in eine primäre und mehrere logische Laufwerke partitioniert (eingeteilt). Mit Festlegung der aktiven Partition wird im FDISK so zu sagen Bootpartition gewählt.Nach Reset oder Einschalten des Systems übernimmt der aktive Partition die Kontrolle.

Arbeitspeicher
 

Schneller Speicher (auch Hauptspeicher genannt), auf den beliebig zugegriffen werden kann und der seinen Inhalt beim Abschalten des Stroms verliert (siehe auch - RAM).

Auflösung
 

Unter Auflösung versteht man die Anzahl der waagerechten und senkrechten Bildpunkte (Pixel), aus denen sich ein Monitorbild zusammensetzt. Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung des Bildes, desto detailreicher ist die Darstellung des Bildschirminhaltes und desto größer ist der verfügbare Arbeitsbereich auf dem Bildschirm. Grundsätzlich gilt, daß die Auflösung einer Grafikkarte abhängig ist vom Grafikkarten-Speicher, der Bildwiederholfrequenz und der Farbtiefe: je höher die Auflösung, um so geringer die Bildwiederholfrequenz und die Farbtiefe. Grafikkarten mit 2 MByte Speicher können bei 1280 x 1024 Bildpunkten nur 256 Farben darstellen, während bei einer 800 x 600er Auflösung 16,7 Mio. Farben möglich sind.

Befehl
 

Auch Anweisung oder Kommando - die kleinste Funktionseinheit eines Programms, die bestimmt, welche Operation ausgeführt werden soll.
Die Befehle müssen vom Benutzer genau definiert werden, damit sie auch wie erwünscht ausgeführt werden können.

Betriebssysteme
 

Betriebssysteme sind die derzeit wichtigsten PC-Programme. Sie verarbeiten vom Benutzer eingegebene Daten, verwalten die gespeicherten Dateien und kontrollieren angeschlossene Geräte wie Drucker und Festplatten.
Gleichzeitig dienen sie als Basis für Anwenderprogramme wie Text- und Dateiverarbeitung, die ohne den Unterbau des Betriebssystems nicht laufen können.
Mit der Entwicklung von MS-DOS und WINDOWS gelang Microsoft der Durchbruch auf dem Markt.
Während DOS sich noch weitgehend auf die Eingabe von Programmbefehlen über die Tastatur beschränkte, kann der Nutzer bei Windows den Computer über eine graphische Oberfläche mit Hilfe der Maus steuern.

Bildwiederholfrequenz
 

gibt an, wie oft das Monitorbild in einer Sekunde aufgebaut wird. Je schneller dies geschieht, um so weniger flimmert das Bild. Da das menschliche Auge relativ träge ist und der Bildschirm immer etwas nachleuchtet, nimmt man den Aufbau ab einer bestimmten Wiederholfrequenz nicht mehr wahr und erhält so den Eindruck eines Standbildes. Im Gegensatz zum Fernseher mit seinen bewegten und schnell wechselnden Szenen (hier fällt das Flimmern nicht auf), muß beim Computer mit seiner meist unbewegten Darstellung ein schnellerer Aufbau erfolgen (Mindestens 75 Hz Bildwiederholfrequenz sind laut TÜV notwendig, damit der Anwender das Bild als flimmerfrei empfindet.). Zum Vergleich: beim Fernseher sind's 25 Bilder pro Sekunde . Allerdings hängt dieser Wert auch von der Empfindlichkeit der Augen ab. Manche Personen empfinden das Bild erst ab 85 Hz als flimmerfrei und andere schon bei 70 Hz

BIOS
 

Das Basic Input- Output System ist ein Teil des Betriebsystems. Hier sind Grundkonfigurationen für den Bootvorgang eingespeichert (kann auch beliebig von Benutzer geändert werden). Es ist ( auf dem Motherboard ) im ROM, im Nur-Lesespeicher fest integriert. Bios kümmert sich hauptsächlich darum, direkt nach dem Einschalten des PC´s eine Reihe von Tests durchzuführen (Post- power on self Test-Selbsttest während des Starts)

Boot-Sektor der Master-Partition
 

Eine Festplatte läßt sich in mehrere Partitionen unterteilen, die völlig unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeiten können. Mit Hilfe des DOS-Programms FDISK werden die Partitionen festgelegt und die entsprechende Informationen werden in den Partitionstabellen der einzelnen Bootsektoren gespeichert. Die Haupttabelle befindet sich im ersten Sektor der Platte (Master-Boot-Sektor). Diese Tabelle enthält Informationen über die auf der Festplatte angelegten logischen Laufwerke (Volumes), von denen jedes wiederum über einen eigenen Boot-Sektor mit eigener Partitionstabelle verfügt.

Boot-Sektoren der DOS-Volumes
 

Der Boot-Sektor wird bei der Formatierung mit Format als erster Sektor der Diskette angelegt und enthält ein kleines Programm, das beim Start des Computers vom ROM-BIOS geladen wird. Dieses Programm führt einen Aufruf der Systemdatei IBMBIO.COM aus, die dann die Kontrolle über das Gerät übernimmt. Bei Festplatten mit mehreren logischen Laufwerken wird im ersten Sektor jedes Laufwerks ein Boot-Sektor eingerichtet, wobei lediglich das Programm im Boot-Sektor der aktiven Partition ausgeführt wird. Neben dem Programmcode enthä:lt der Boot-Sektor auch die für das DOS notwendigen Informationen über die Speicherkapazität oder die Position so wichtiger Bestandteile wie der FAT.

Bootsektor
 

Erster Sektor einer Diskette oder Festplatte indem Informationen über den Aufbau des datenträ,gers gespeichert sind. Der Bootsektor enthält bei Systemdisketten auch einen Startprogramm für den PC.

BUS
 

Ein System von parallelen Leitungen zur Übertragung von Daten zwischen einzelnen Systemkomponenten - also zwischen Mikroprozessoren, Hauptspeicher, Schnittstellen und Erweiterungskarten.Für die Schnelligkeit des Datentransports ausschlaggebend ist die Busbreite (8-, 16-, 32- und 64-Bit)

Bus-Taktfrequenz
 

Mitentscheidend für die Leistung des gesamten Computers ist die Geschwindigkeit, mit der die Daten vom Hauptspeicher über den Rechnerbus zu den Steckkarten übertragen werden. Ein Maß für die Geschwindigkeit ist die Bus-Taktfrequenz. Ein Rechner mit einer Bus-Taktfrequenz von 33 MHz kann z.B. pro Sekunde ein Drittel mehr Daten zur Grafikkarte übertragen als einer mit 25 MHz.

Cache
 

Ein schneller Puffer, der Daten zwischenspeichert und diese immer wieder sehr schnell zur Verfügung stellen kann. Es gibt mehrere Cache-Arten:
solche, die Daten aus dem Arbeitspeicher in CPU-Nähe (im First- oder Second-Level-Cache) puffern,
solche, die Daten von der Festplatte im Arbeitspeicher zwischenlagern,
oder Daten vom langsamen CD-Rom-Laufwerk auf der Festplatte "cachen".
Werden die im Cache befindlichen Daten erneut benötigt, tritt die beschleunigende Wirkung des Cache voll zu Tage, da diese nicht mehr von dem langsameren Medium geholt werden müssen.

Chipsätze
 

Wenn der CPU das Hetz eines PCs ist, dann sind die Chipsätze das Gehirn. Jedenfalls sind sie nach der CPU die wichtigsten Mikroprozessoren und steuern die gesamte Koordination zwischen dem Prozessor und dem Rest vom PC. Aber Chipsatz ist bei weitem nicht gleich Chipsatz. Hier gibt es gewaltige Unterschiede, die nicht nur Einfluß auf die Performance haben, sondern in der Praxis auch viel Ärger wegen allerlei Unzulänglich bewirken.

Cluster, -Größe
 

Ein Cluster ist die kleinste Einheit auf der Festplatte, die vom Betriebssystem verwaltet werden kann. Ein Cluster besteht aus mindestens 2 Sektoren. Da jede Cluster eine größe von 512 Byte hat und auf 2 Sektoren belegt ist hat er einen Min.-Größe von 1024 Byte. Natürlich hängt die Clustergröße von der gewähltem Partition ab.

CMOS-RAM
 

Ein kleiner Speicherbereich des Computers nimmt die Angaben zu seiner Konfiguration und die Uhrzeit auf. Dieser Speicherbereich, das sogenannte CMOS-RAM, behält seinen Inhalt auch nach dem Abschalten des Rechners, denn er wird von einer CMOS-Batterie der genauso auf dem Motherboard zu finden ist gespeist.

Controller
 

Ein Controller übernimmt Steueraufgaben für das Betreiben von externen Speichermedien. Diese Aufgaben werden ihm über das Betriebssystem übertragen.

Cpu
 

(Cenntral Processing Unit - zentrale Recheneinheit Hauptprozessor). Der Prozessor ist das Herz des Computers. Er ist zuständig für alle Berechnungen und damit ausschlaggebend für die Leistungsfähigkeit des Gerätes. In seinem Inneren arbeiten mehrere Millionen kleiner Schaltungen. Seine Geschwindigkeit (die Taktfrequenz) wird im Megahertz (Millionen Arbeitsschritte pro Sekunde) gemessen

Datei
 

Eine Datei ist eine Ansammlung von Zeichen für Programme oder Daten. Jede Datei ist unter einem Dateinamen auf einer festplatte oder Diskette gespeichert.